Ein Rohrbruch kommt gerne unangekündigt und kann einem so richtig den Tag vermiesen. Neben dem offensichtlichen Problem, dem Rohrbruch selbst, bilden sich oftmals weitere Fragen zu diesem Thema:

„Wie kam es dazu?“, „Was hilft mir jetzt?“, „Was tue ich jetzt am besten?“

All diese Fragen möchten wir von Jens in der Strodt Ihnen gerne in unserem Beitrag zum Thema „Rohrbruch“ beantworten!

Wie entsteht ein Wasserrohrbruch?

Ein Rohrbruch kann plötzlich auftreten – oft dann, wenn man ihn am wenigsten erwartet. Ein leises Tropfen, ein feuchter Fleck an der Wand oder eine kleine Pfütze auf dem Boden können erste Warnzeichen sein. Doch wie kommt es überhaupt zu einem Rohrbruch, und warum passiert das häufig in ganz normalen Haushalten?

Häufige Ursachen für einen Rohrbruch

Es gibt altbekannte und häufig auftretende Ursachen, welche verantwortlich sein können für einen Rohrbruch:

  1. Materialermüdung und Alterung
    Jedes Rohr hat eine begrenzte Lebensdauer. Besonders ältere Wasserleitungen aus Metall sind anfällig für Korrosion, wodurch das Material spröde wird. Auch Kunststoffrohre können durch chemische Einflüsse oder ständige Druckbelastung brüchig werden. Bei unregelmäßiger Kontrolle können die instabileren Wasserleitungen durch Austritt des Wassers schnell zu einem Rohrbruch führen und so schnell Schaden an Möbeln, dem Mauerwerk oder am Gebäude verursachen.
  2. Frost und Kälte

    Besonders im Winter steigt das Risiko eines Rohrbruchs. Wasserleitungen in schlecht isolierten Räumen, wie Kellern oder Außenwänden, können einfrieren. Gefrorenes Wasser dehnt sich aus – und wenn der Druck im Rohr zu groß wird, kann es platzen. In diesem Fall sollte sich der hauseigenen Dämmungen und Isolierung der Wasserleitungen bewusst sein!

  3. Hoher Wasserdruck und plötzliche Druckstöße

    Ein zu hoher Wasserdruck oder plötzliche Druckschwankungen, zum Beispiel durch schnelles Schließen eines Wasserhahns, können die Wasserleitung beschädigen. Ein plötzlicher Stopp des Wasserflusses erzeugt einen Druckstoß in der Leitung – das nennt man Wasserschlag. Diese ruckartige Druckwelle kann die Rohre mit der Zeit schwächen, besonders an Verbindungsstellen, und so zu feinen Rissen oder sogar einem Rohrbruch führen. Sprich, um einen potenziellen Rohrbruch vorzubeugen oder unnötige Ermüdung des Materials zu verhindern, achten Sie darauf, wie Sie ihre Wasserhähne behandeln!

  4. Ablagerungen und Verstopfungen

    Kalkablagerungen, Abwasserreste oder Fremdkörper können das Rohr verstopfen. Der Wasserfluss wird blockiert, und durch den steigenden Druck kann das Rohr brechen. Es hat also einen triftigen Grund, warum unsere Mütter immer wütend geworden sind, wenn wir unsere halb vollen Müslischüsseln in die Spüle gekippt haben!

Ein Rohrbruch kann viele Ursachen haben, aber die gute Nachricht ist: Es gibt Möglichkeiten, ihm vorzubeugen! Regelmäßige Überprüfungen der Leitungen durch einen Fachbetrieb helfen, Schäden frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Und oft können einfache Maßnahmen einen Wasserschaden vorbeugen. Durch gründliche Reinigung der Rohre und einer bewussten Nutzung der Wasserhähne tun Sie schon vieles gegen einen Wasserschaden!

Was tue ich am besten bei einem Rohrbruch? Erste Schritte für schnelles Handeln

Ein Rohrbruch kommt oft unerwartet – sei es ein feuchter Fleck an der Wand, eine plötzliche Pfütze auf dem Boden oder sogar eine tropfende und durchfeuchtete Decke. In so einem Moment zählt vor allem eins: Ruhe bewahren und schnell handeln! Keine Sorge, Sie sind mit diesem Problem nicht allein. Hier erfahren Sie, welche ersten Schritte Sie unternehmen sollten, um den Schaden möglichst gering zu halten.

1. Wasser abstellen

Das Wichtigste zuerst: Drehen Sie die Hauptleitung ab, um den Wasseraustritt zu stoppen. Der Haupthahn befindet sich meist im Keller oder im Bad. Wenn der Rohrbruch außerhalb des Gebäudes auftritt, informieren Sie umgehend die Stadtwerke.

2. Strom abschalten

Falls Wasser in die Nähe von Steckdosen oder elektrischen Geräten gelangt ist, sollten Sie vorsichtshalber den Strom abschalten. Wasser und Strom sind eine gefährliche Kombination!

3. Schaden dokumentieren

Machen Sie Fotos und Notizen vom Schaden, den betroffenen Räumen und den durchfeuchteten Wänden oder Böden. Diese Dokumentation ist wichtig, wenn Sie den Schaden der Versicherung melden.

4. Fachbetrieb und Versicherung informieren

Kontaktieren Sie einen Rohrbruchnotdienst, der die Reparatur übernimmt. Gleichzeitig sollten Sie die zuständige Versicherung – also die Gebäudeversicherung oder Hausratversicherung – über den Schaden informieren. Je nach Ursache kann auch die Haftpflichtversicherung des Verursachers einspringen.

5. Wasserschäden beseitigen

Entfernen Sie stehendes oder sogar entstandenes Hochwasser, um Folgeschäden wie Schimmelbildung zu vermeiden. Je nach Ausmaß kann eine professionelle Trocknung mit Trocknungsgeräten nötig sein.

Ein Wasserschaden kann schnell verheerende Folgen haben, aber mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Schlimmste verhindern. Im Falle eines Rohrbruchs ist schnelle Hilfe gefragt – unser Fachbetrieb unterstützt Sie mit Reparatur und Instandsetzung!

Wer zahlt für die Schäden bei einem Rohrbruch?

Ein Rohrbruch verursacht schnell große Schäden am Gebäude. Doch wer kommt für die Kosten auf? Die Antwort hängt davon ab, welche Bereiche betroffen sind und welche Versicherung greift.

1. Gebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung übernimmt in der Regel Schäden am Gebäude, also an Wänden, Böden, Decken und fest installierten Teilen wie Heizungen oder Fliesen. Falls der Rohrbruch durch Frostschäden, Materialermüdung oder einen Rohrbruch innerhalb des Gebäudes verursacht wurde, sollten Sie den Schaden umgehend bei der Gebäudeversicherung melden.

2. Hausratversicherung

Sind Möbel, Teppiche oder Elektrogeräte durch das austretende Wasser beschädigt, greift die Hausratversicherung. Diese übernimmt die Kosten für den Schaden an beweglichem Inventar, je nach Vertrag auch die Trocknung und die Beseitigung des Wassers.

3. Haftpflichtversicherung

Falls der Wasserschaden in der Wohnung von einem Nachbarn verursacht wurde, kommt die Haftpflichtversicherung des Verursachers für die Schäden an den anderen Wohnungen auf. Bei Mietwohnungen stellt sich oft die Frage: Mieter oder Vermieter – wer haftet? In der Regel ist der Hauseigentümer für Schäden an der Leitung verantwortlich, während der Mieter seine eigenen Gegenstände über die Hausratversicherung absichern kann.

Jeder Fall ist unterschiedlich, daher lohnt es sich, den Schaden genau zu dokumentieren und die zuständige Versicherung umgehend zu informieren. Bei Unsicherheiten beraten wir Sie gerne – schnelle Hilfe ist unser Fachgebiet!

Zusammenfassend: Schnelle Hilfe bei Rohrbruch – Ihr Fachbetrieb für Sicherheit und Reparatur

Ein Rohrbruch kann jeden treffen – sei es durch Materialermüdung, Frostschäden oder einen plötzlichen Wasserschaden. Wichtig ist, dass Sie in einer solchen Situation schnell handeln, um größere Schäden am Gebäude zu vermeiden. Hauptwasserhahn abdrehen, Strom sichern, Schaden dokumentieren und sofort professionelle Hilfe rufen – das sind die wichtigsten ersten Schritte.

Wer die Kosten für den Schaden übernimmt, hängt von der Situation ab. Während die Gebäudeversicherung Schäden an Wänden und Böden trägt, deckt die Hausratversicherung Schäden an Möbeln und persönlichen Gegenständen ab. In manchen Fällen kommt auch die Haftpflichtversicherung des Verursachers ins Spiel.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, sind regelmäßige Überprüfungen der Wasserleitungen und eine fachgerechte Montage entscheidend. Die Strodt Sanitär-Heizung-Pool GmbH & Co. KG ist Ihr verlässlicher Partner für Reparaturen und Instandsetzungen. Neben Rohrbrüchen kümmern wir uns auch um Sanitärinstallationen, Heizungsbau und Pooltechnik. Kontaktieren Sie uns jetzt – wir sind für Sie da.